13.August 2020 – Coronavirus Update Blog – In Deutschland nimmt das Grauen kein Ende mehr! „Von insgesamt rund 60 000 Reiserückkehrern, die sich zuletzt vor allem an den drei Teststationen an Autobahnen in Bayern freiwillig auf das Coronavirus testen ließen, haben etwa 44 000 Menschen immer noch kein Testergebnis bekommen. Besonders beunruhigend: Darunter sind etwa 900 Personen, die positiv getestet wurden, aber nichts davon wissen und deshalb andere anstecken könnten – oder bereits angesteckt haben.

Panne bei Corona-Tests in Bayern: 44 000 Ahnungslose, 900 Infizierte“

Das Grauen in diesem Land nimmt einfach kein Ende mehr. Deutschland, das Pannen Land!
Die nächste Rückrufaktion für Mundschutzmasken, auch ärztliche Bereiche sind wieder betroffen.

Aus Bayern kommt die Meldung „Coronavirus Chaos“...

++++Über 900 Personen sollen betroffen sein, die bereits mit dem Coronavirus infiziert sind und davon nichts wissen, 44.000 warten immer noch auf ihr Coronavirus Testergebnis. +++
Wenn man bedenkt, wie viele dieser Menschen weitere Menschen mit dem Virus infiziert haben, dann kann man dies nur einen Albtraum nennen.
Deutschland fährt stur immer weiter seinen Kurs, unsere Kinder in die Schule zu schicken. Inzwischen gibt es in Deutschland in zahlreiche Kindergärten und Schulen, an denen Kinder und Lehrer mit dem Coronavirus infiziert sind. Alleine in Berlin gibt es Coronavirus Fälle an sieben Schulen.
Von gestern auf heute gab es in Deutschland wieder mindestens 1445 neue mit dem Coronavirus Infizierte.

„In Bayreuth läuft eine Rückrufaktion für Corona-Schutzmasken. Wie die Stadt Bayreuth am Donnerstag (6. August 2020) mitteilte, hat das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) für zwei Chargen von Mund-Nase-Schutz-Masken der Marke „LyncMed“ zurückgerufen.

Betroffen sind demnach die Chargen der „LyncMed“-Masken mit der Bezeichnung „Ch.B CMA010“ sowie „B. CAP007“. Die Chargen-Bezeichnung ist jeweils seitlich auf der Verpackung aufgedruckt.

Fehlerhafte Schutzmasken auch in medizinischem und pflegerischem Bereich
Der Grund für den Warenrückruf: Beide Chargen entsprechen nach Angaben des LGL in ihrer Leistungsfähigkeit nicht den Vorgaben der Norm EN 14683 für chirurgische Mund-Nasen-Schutzmasken.“

https://www.infranken.de/lk/forchheim/kreis-forchheim-kindergarten-bleibt-wegen-corona-infektion-geschlossen-art-5051169

https://interaktiv.morgenpost.de/corona-virus-karte-infektionen-deutschland-weltweit/
https://www.worldometers.info/coronavirus

Zum Thema „Coronavirus und wieder genesen“! Auch etwas, das permanent ausgeblendet wird❗

„Er sieht die Spätfolgen der Covid-19-Patienten. Stefan Waibel ist Neurologe und praktiziert in Günzburg. Ihm gehört außerdem seit über fünf Jahren eine Rehaklinik im Schwarzwald. Dort hat er mit Patienten zu tun, die kaum einer zu Gesicht bekommt.

„An sich ist Stefan Waibel ein fröhlicher Mensch. Kürzlich hat der Reisensburger Neurologe mit Praxis in Günzburg den zehnten Hochzeitstag mit seiner Ehefrau gefeiert. Das sei ein sehr entspannender Tag gewesen, sagt er und lacht. Der Doktor vermittelt den Eindruck, dass er gerne lacht.

Dann aber wird er im Gespräch mit unserer Redaktion ernst. Das hat mit den Menschen zu tun, die vom Coronavirus infiziert worden sind und die nach einer Akuttherapie längst nicht wieder gesund sind. Seit Mai hat Waibel an seinem anderen Dienstort, der Rehaklinik Olgabad im baden-württembergischen Bad Wildbad, mit 20 Corona-Patienten zu tun: Solchen, die schwer erkrankt waren und nach wie vor an den Folgen des tückischen Virus leiden. Dabei will er gleich mit einem Märchen aufräumen: dass schwererkrankte Covid-19-Patienten ausschließlich unter hochbetagten, jedenfalls alten Menschen zu finden seien. Die Jüngste unter denjenigen, die im Olgabad wegen des Coronavirus behandelt werden, ist 38 Jahre alt und zweifache Mutter.

Für das Gespräch hat Waibel eine Liste derjenigen zusammengestellt, die die Corona-Infektion eigentlich überwunden haben. Drei der 20 Patienten benötigen nach wie vor Sauerstoff. Zwölf haben eine sogenannte Trachealkanüle. Der Luftröhrenschnitt erleichtert den Betroffenen das Atmen, da der Weg zur Lunge eingespart wird und sie an diesem Punkt auch von einer Maschine beatmet werden können. „In der Akutklinik sind die Patienten zum Teil wochenlang beatmet worden“, sagt der Chefarzt, der zugleich geschäftsführender Ärztlicher Direktor der Olgabad-Rehaklinik (insgesamt 75 Betten) ist, die ihm seit fünfeinhalb Jahren auch gehört. Neben der obligatorischen Lungenentzündung (Pneumonie), die das Virus in der Regel hervorruft, haben die Menschen noch ganz andere Begleiterkrankungen: Vier Patienten litten an Herzmuskelentzündungen. Dabei machte sich bei zweien ein Vorhofflimmern bemerkbar mit der Folge, dass Blut im Herzen gerinnen könne. Damit ist die Gefahr eines Schlaganfalls, einer Lungenembolie oder eines Herzinfarkts verbunden. Blutverdünnende Medikamente sind essenziell. Fünf der 20 seit Mai aufgenommenen Patienten hatten durch die Akutbehandlung lagerungsbedingt Wunden. Das habe nichts mit einer Nachlässigkeit im Akutkrankenhaus zu tun, stellt Waibel klar. „Wenn man ein Leben retten kann, werden auch Wunden in Kauf genommen, um die man sich später kümmert.“ Der Arzt berichtet von einer Frau, die acht Wochen auf dem Bauch liegend beatmet werden musste.

Zwölf Patienten hatten Nierenversagen und sind dialysepflichtig. Keiner von ihnen hatte im Vorfeld eine Nierenerkrankung, sagt Waibel und führt sich die Zahlen dieser 20 Personen umfassenden Gruppe noch einmal vor Augen. Zwar sei eine repräsentative Aussage nicht möglich: „Aber man muss sich das einmal vorstellen: 60 Prozent haben wegen dieser Langzeiterkrankung keine andere Wahl, als sich an die Dialyse anschließen zu lassen. Diesen Anteil halte ich für hoch.“

Damit nicht genug: Vier Rehabilitanten werden mittels einer PEG-Sonde künstlich ernährt, weil sie nach der Corona-Infektion nicht mehr schlucken können. Drei haben eine Leberentzündung (Hepatitis) davongetragen, nachdem sie durch den Corona-Erreger angesteckt worden sind. „Das ist jetzt eine Art Covid-Hepatitis und von der Behandlung her sehr schwierig.“ So wie alles schwierig zu sein scheint, was mit heftigen Corona-Verläufen zu tun hat. „Diese Spätfolgen sind ja völliges Neuland. Jeden Tag gibt es neue Meldungen dazu“, sagt der Neurologe. Sechs Patienten trugen neben dem Corona-Virus weitere Keime in sich – in einem Fall einen Pilz, in anderen Fällen multiresistente Bakterien. Das Immunsystem ist damit überfordert. Infolge von Corona hatten vier der 20 Patienten Schlaganfälle und einer eine Hirnblutung. Bei den genannten Folgeerkrankungen muss niemand ein Rechenkünstler sein, um daraus zu schließen, dass die Patienten großteils mit mehreren Krankheiten und Komplikationen zu kämpfen haben.

Waibel fährt zweimal in der Woche in seine Klinik in den Schwarzwald, um dort und in der Heimat Günzburg behandeln zu können. Er kann nachvollziehen, wenn Menschen demonstrieren, weil sie sich in ihrer Lebensqualität eingeschränkt fühlen. Die wirtschaftlichen Folgen seien nicht zu unterschätzen: Kurzarbeit und drohende Arbeitslosigkeit befeuerten existenzielle Ängste.

Aber Waibel hat auch immer diejenigen vor Augen, die gesundheitlich durch Corona völlig aus der Bahn geworfen worden sind. Er sagt: „Als kultivierter Mensch muss ich mich um die Schwächsten kümmern.“ Damit meint er nicht nur sich. Jeder trage dazu bei, der Abstand, Handhygiene und das Tragen von Mund-Nasen-Masken ernst nehme. Der Günzburger Arzt ist der festen Überzeugung, dass die Regelungen in Deutschland und deren Einhaltung „dazu beigetragen haben, Menschenleben zu retten“.“

https://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Er-sieht-die-Spaetfolgen-der-Covid-19-Patienten-id57910331.html

„Die Verzögerungen bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen in Bayern haben deutlich dramatischere Ausmaße als bisher bekannt: 44 000 Reiserückkehrer warten nach Tests in Bayern noch auf das Ergebnis, darunter auch 900 nachweislich positiv getestete.
Die Infizierten sollten bis Donnerstagmittag ihr Ergebnis bekommen, sagte Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) in München.
Ministerpräsident Markus Söder sagte einen für Donnerstag und Freitag geplanten Besuch an der Nordsee nach Bekanntwerden der Panne ab.“

+++Von insgesamt rund 60 000 Reiserückkehrern, die sich zuletzt vor allem an den drei Teststationen an Autobahnen in Bayern freiwillig auf das Coronavirus testen ließen, haben etwa 44 000 Menschen immer noch kein Testergebnis bekommen. Besonders beunruhigend:

Darunter sind etwa 900 Personen, die positiv getestet wurden, aber nichts davon wissen und deshalb andere anstecken könnten – oder bereits angesteckt haben. +++

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/germany

Ein Gedanke zu “13.August 2020 – Coronavirus Update Blog – In Deutschland nimmt das Grauen kein Ende mehr! „Von insgesamt rund 60 000 Reiserückkehrern, die sich zuletzt vor allem an den drei Teststationen an Autobahnen in Bayern freiwillig auf das Coronavirus testen ließen, haben etwa 44 000 Menschen immer noch kein Testergebnis bekommen. Besonders beunruhigend: Darunter sind etwa 900 Personen, die positiv getestet wurden, aber nichts davon wissen und deshalb andere anstecken könnten – oder bereits angesteckt haben.”

  1. Ich glaube bei den ganzen Pannen geht es nur um die Angst wieder einen Lockdown anzuordnen. Wirtschaft ist einfach wichtiger als Menschenleben. Da lässt man lieber Infizierte weiter infizieren und Menschen sterben als die richtigen Entscheidungen zu treffen.

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